Die wechselvolle Geschichte des Hauses Laerstraße 9: Wäschefabrik – Wohnhaus – Sitz der RVJD – „Judenhaus“ - Wohnhaus und Textilgroßhandlung
Der jüdische Unternehmer Gustav Stern (1859 – 1916) errichtete das Haus 1902 als Produktionsstätte seiner Wäschefabrik S. Stern & Sohn. Nach seinem Tod übernahm seine Ehefrau Julie, geborene Sondermann (1874 – 1940) die Geschäfte. Nachdem Russland infolge des Ersten Weltkriegs als Absatzmarkt weggefallen war, tat die Inflation 1923 ein Übriges: Der Absatz sank und die Wäschefabrik lohnte sich immer weniger. Die Tochter Martha Stern (1899 –…