Marija Lamanowa – Schwangerschaftsunterbrechung einer Ostarbeiterin in Bielefeld
Marija Lamanowa kam am 24. März 1922 in Selo Akimowska in der Region Kurskaja (Russland) zur Welt. Sie war verheiratet und gehörte dem griechisch-orthodoxen Glauben an. Im August 1942 wurde sie aus Kertsch nach Bielefeld gebracht und dort im Gemeinschaftslager unter der Adresse Holterstraße 32 (heute Brackweder Straße) registriert. In Bielefeld arbeitete sie als Hilfsarbeiterin in der Gärtnerei Sennefriedhof und trug das sogenannte Ostabzeichen.…